Kategorie:Speicher
Die Speichertarife von MILLENNIUM ARTS ISP bieten einen flexiblen Webhosting-Service, der weit mehr als reinen Speicherplatz für Webseiten umfasst.
Ein Speicher kann mit mehreren Domains verbunden und für unterschiedliche Webseiten, E-Mail-Dienste, Datenbanken und Anwendungen genutzt werden. Zusätzlich stehen zahlreiche Server-, PHP-, MySQL- und Sicherheitsfunktionen zur Verfügung. Weitere Funktionen können je nach Tarif oder Bedarf optional hinzugebucht werden.
Leistungsprinzip
Speicher wird nicht durch die Anzahl von Domains oder Projekten begrenzt, sondern insbesondere durch:
- die gebuchte Speicherplatzgröße
- den monatlichen Inklusivtraffic / Datenverkehr
- die Anzahl verfügbarer Datenbanken
- tarifabhängige oder optional gebuchte Funktionsumfänge
Eine gebuchte Speicherplatzgröße umfasst unter anderem:
- Dateien und Webseiten
- Datenbanken
- E-Mail-Postfächer
- Backup-Speicher
Kundenzugänge
Für Hosting- und Speicherleistungen stehen mehrere voneinander getrennte Verwaltungsbereiche zur Verfügung.
Neben dem Zugang zum Kundenbereich / Servicebereich unter millenniumarts-isp.com erhalten Kunden Zugang zu einem Hostingkonto. Innerhalb dieses Hostingkontos können je nach gebuchter Leistung zahlreiche Speicherplätze, Domains, Webseiten und E-Mail-Konten verwaltet werden.
Dieses Hostingkonto wird auch als Speicher-Verwaltung bezeichnet.
| Kundenzugang | Funktion |
|---|---|
| millenniumarts-isp.com | Kundenkonto, Verträge, Services und Kundencenter |
| speicher.maisp.de | Hosting- und Speicherverwaltung / Plesk |
| dns.maisp.de | DNS-Verwaltung |
| mail.maisp.de | Webmailer |
Login zur Speicherverwaltung
Das Login zur eigentlichen Hosting- und Speicherverwaltung erfolgt unter:
Speicher-ID und Servicedomain
Jeder Speicher besitzt eine eindeutige Speicher-ID.
Die Speicher-ID dient als zentrale Kennung des jeweiligen Speicherplatzes und sollte insbesondere bei:
- Service-Tickets
- Supportanfragen
- Erweiterungen
- Upgrades
- technischen Rückfragen
immer mit angegeben werden.
Die Speicher-ID ist der eindeutige Name bzw. Bezeichner des jeweiligen Speicherplatzes.
Zusätzlich ist jede Speicher-ID direkt mit einer kostenfreien Servicedomain verbunden. Dadurch kann ein Speicherplatz auch ohne eigene Domain betrieben und aufgerufen werden.
In diesem Beispiel lautet die Speicher-ID:
k815.web1.s15
Der Speicher befindet sich auf Server 15 und ist mit unserer Servicedomain service-log.in verbunden.
Die vollständige Servicedomain lautet entsprechend:
https://k815.web1.s15.service-log.in
Damit besitzt jeder Speicher eine eindeutige technische Adresse, unabhängig davon, welche eigenen Domains später mit dem Speicher verbunden werden.
Webverwaltung / Plesk
Nach dem Login in die Speicherverwaltung gelangt man zur Startseite des Plesk Control Panels.
Hier stehen alle wesentlichen Funktionen für Domains, Webseiten, Dateien, Datenbanken, E-Mail und Hosting-Einstellungen zur Verfügung.
Websites & Domains
Im Bereich Websites & Domains werden die vorhandenen Speicherplätze, Domains und zugehörigen Servicedomains angezeigt.
Wird eine Domain oder ein Speicher geöffnet, erscheint eine Übersicht mit verschiedenen Funktionsbereichen und technischen Informationen.
Standardmäßig stehen unter anderem folgende Bereiche zur Verfügung:
- Dashboard – zentrale Übersicht über wichtige Informationen und Funktionen
- Hosting & DNS – Hosting-, Webserver- und DNS-Einstellungen
- E-Mail – E-Mail-Konten anlegen und verwalten
- Erste Schritte – Anleitungen und Schnellzugriffe
STATUS & INFO-Leiste
Im unteren Bereich der jeweiligen Speicher- bzw. Domainbox werden wichtige technische Informationen angezeigt.
Dazu gehören beispielsweise:
- IPv4-Adresse
- IPv6-Adresse
- Systembenutzer
- Speicherort der Webseitendaten
- eigene Kennzeichnungen oder Bemerkungen zum Speicher
Eigene Bemerkungen können jederzeit ergänzt oder geändert werden.
Technische Hinweise
Unterschiedliche Dateigrößen
Verschiedene Dateisysteme arbeiten mit unterschiedlichen Blockgrößen und Methoden zur Speicherberechnung.
Unterschiede können insbesondere zwischen Linux- und Windows-Systemen auftreten. Selbst zwischen zwei Windows-Systemen können geringfügig unterschiedliche Größenangaben entstehen.
Dass eine Datei auf dem Server geringfügig anders angegeben wird als auf dem lokalen PC, ist daher in der Regel normal und unbedenklich.
Temporäre Dateien und Logdateien
Der globale Linux-Ordner /tmp ist ein systemweiter temporärer Arbeitsbereich.
Dort können Betriebssystem und Serverdienste kurzfristig Dateien ablegen, beispielsweise für:
- PHP-Uploads
- PHP-Sitzungen
- E-Mail-Anhänge
- Entpackvorgänge
- Cache-Dateien
- interne Verarbeitung durch Apache, PHP, Datenbanken oder Mailserver
/tmp ist kein persönlicher Speicherbereich eines Kunden.
Der Bereich wird von verschiedenen Systemdiensten und Kundenumgebungen gemeinsam verwendet und sollte daher nicht als dauerhafter Speicher-, Log- oder Auswertungsbereich eigener Anwendungen verwendet werden.
Eigene Anwendungen, Skripte, Updater und individuelle Programmierungen sollten stattdessen eigene Temp- und Log-Verzeichnisse innerhalb des jeweiligen Speicherplatzes verwenden.
Eigene Temp- und Log-Ordner anlegen
- Melden Sie sich in Plesk an.
- Öffnen Sie die betreffende Domain bzw. den Speicher.
- Öffnen Sie den Dateimanager.
- Wechseln Sie in den Ordner
httpdocsoder das Verzeichnis Ihrer Anwendung. - Legen Sie beispielsweise einen Ordner
tempan. - Legen Sie bei Bedarf zusätzlich einen Ordner
logsan.
Beispiel innerhalb von httpdocs
httpdocs/
└── Ihr_Ordnername/
├── temp/
└── logs/
Beispiel außerhalb des öffentlichen Webbereichs
Ihr_Ordnername/ ├── temp/ └── logs/
Ein Speicherort außerhalb von httpdocs ist vorzuziehen, sofern die jeweilige Anwendung dies unterstützt.
Verwendung in PHP
Teilen Sie Ihren eigenen Skripten und PHP-Anwendungen mit, welche Verzeichnisse für temporäre Dateien und Logdateien verwendet werden sollen.
Beispiel:
$tempDir = __DIR__ . '/../temp';
$logDir = __DIR__ . '/../logs';Für ZIP-Downloads oder Entpackvorgänge kann beispielsweise ein temporärer Dateiname erzeugt werden:
$tmpFile = tempnam($tempDir, 'update_');
$zip = new ZipArchive();Oder:
$zipFile = $tempDir . '/update.zip';
$zip->extractTo($tempDir . '/extract/');Für PHP-Fehlerprotokolle beispielsweise:
ini_set('error_log', __DIR__ . '/../logs/logfile.log');Dadurch können dauerhaft eigene Bereiche für temporäre Dateien und Logausgaben definiert werden.
Eigene PHP-TMP- und Log-Pfade pro Domain
Bei speziellen Anforderungen können über ein Serviceticket eigene PHP-Pfade für eine Domain eingerichtet werden.
Beispiel:
sys_temp_dir = "...../tmp" upload_tmp_dir = "...../tmp" log_errors = On display_errors = Off error_log = "...../php-error.log"
Dieser explizite Eingriff ist kostenpflichtig, da er für den normalen Betrieb in der Regel nicht erforderlich ist.
Bei eigenen PHP-Anwendungen oder Skripten können Temp- und Logpfade normalerweise direkt innerhalb der jeweiligen Software definiert werden.
Auch verbreitete Anwendungen wie WordPress verwalten entsprechende Verzeichnisse größtenteils selbst bzw. lassen sich innerhalb ihrer Konfiguration entsprechend anpassen.
Für eine serverseitige individuelle Einrichtung kann der optionale Dienst „Eigene PHP TMP & Log-Pfade“ genutzt werden.
Temp-Ordner vor öffentlichem Zugriff schützen
Befindet sich ein Temp-Ordner innerhalb von httpdocs, sollte dieser gegen direkten Webzugriff geschützt werden.
Dazu kann beispielsweise eine Datei .htaccess im betreffenden Ordner angelegt werden:
Require all deniedBesser ist – sofern von der Anwendung unterstützt – ein Speicherort außerhalb von httpdocs.
Dieser Bereich ist grundsätzlich nicht direkt über die Webseite erreichbar.
Lokale Serverpfade verwenden
Anwendungen benötigen für Temp
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