<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://hilfe.maisp.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=WaitToKillServiceTimeout_unter_Windows_konfigurieren</id>
	<title>WaitToKillServiceTimeout unter Windows konfigurieren - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://hilfe.maisp.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=WaitToKillServiceTimeout_unter_Windows_konfigurieren"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hilfe.maisp.de/index.php?title=WaitToKillServiceTimeout_unter_Windows_konfigurieren&amp;action=history"/>
	<updated>2026-07-12T23:27:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in MILLENNIUM ARTS ISP - Hilfe | FAQ</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.40.1</generator>
	<entry>
		<id>https://hilfe.maisp.de/index.php?title=WaitToKillServiceTimeout_unter_Windows_konfigurieren&amp;diff=1009&amp;oldid=prev</id>
		<title>Asphyx: Die Seite wurde neu angelegt: „&#039;&#039;&#039;WaitToKillServiceTimeout&#039;&#039;&#039; bestimmt, wie lange der Windows-Dienststeuerungs-Manager beim Herunterfahren auf das ordnungsgemäße Beenden von Systemdiensten wartet. Nach Ablauf der Wartezeit setzt Windows den Herunterfahrvorgang fort, auch wenn einzelne Dienste ihre Bereinigungsarbeiten noch nicht vollständig abgeschlossen haben.  Eine Verkürzung kann das Herunterfahren beschleunigen. Zu niedrige Werte können jedoch dazu führen, dass Dienste nicht…“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://hilfe.maisp.de/index.php?title=WaitToKillServiceTimeout_unter_Windows_konfigurieren&amp;diff=1009&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-07-12T12:23:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WaitToKillServiceTimeout&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bestimmt, wie lange der Windows-Dienststeuerungs-Manager beim Herunterfahren auf das ordnungsgemäße Beenden von Systemdiensten wartet. Nach Ablauf der Wartezeit setzt Windows den Herunterfahrvorgang fort, auch wenn einzelne Dienste ihre Bereinigungsarbeiten noch nicht vollständig abgeschlossen haben.  Eine Verkürzung kann das Herunterfahren beschleunigen. Zu niedrige Werte können jedoch dazu führen, dass Dienste nicht…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WaitToKillServiceTimeout&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bestimmt, wie lange der Windows-Dienststeuerungs-Manager beim Herunterfahren auf das ordnungsgemäße Beenden von Systemdiensten wartet. Nach Ablauf der Wartezeit setzt Windows den Herunterfahrvorgang fort, auch wenn einzelne Dienste ihre Bereinigungsarbeiten noch nicht vollständig abgeschlossen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verkürzung kann das Herunterfahren beschleunigen. Zu niedrige Werte können jedoch dazu führen, dass Dienste nicht genügend Zeit zum Speichern, Synchronisieren oder Schließen ihrer Daten erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzbewertung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Datentyp:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zeichenfolge, nicht DWORD&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einheit:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Millisekunden&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;20000:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ungefähr 20 Sekunden&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10000:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; moderat verkürzte Wartezeit&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5000:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aggressive Verkürzung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2000:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für normale Systeme nicht zu empfehlen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leistungssteigerung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; keine&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ausschließlich auf das Herunterfahren von Diensten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrektur älterer Registry-Tipps ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In älteren Tuning-Sammlungen wird häufig folgende Einstellung genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
DWORD-Wert (32-Bit)&lt;br /&gt;
WaitToKillServiceTimeout = 7D0 hexadezimal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angabe ist technisch falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WaitToKillServiceTimeout&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; muss als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichenfolge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; angelegt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typ: REG_SZ&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Inhalt wird als normale Dezimalzahl in Millisekunden eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
2000&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine hexadezimale Eingabebasis existiert bei einer Zeichenfolge nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Registrierungspfad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung gilt systemweit und betrifft alle Windows-Dienste. Administratorrechte sind erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Registry-Wert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Name:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
WaitToKillServiceTimeout&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Typ:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeichenfolge (REG_SZ)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einheit:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Millisekunden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wert von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
20000&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entspricht beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
20 Sekunden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Herunterfahren sendet der Windows-Dienststeuerungs-Manager den laufenden Diensten eine Aufforderung zum Beenden. Die Dienste können diese Zeit unter anderem verwenden, um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* noch nicht gespeicherte Daten zu schreiben&lt;br /&gt;
* Datenbanken ordnungsgemäß zu schließen&lt;br /&gt;
* Cache-Inhalte auf den Datenträger zu übertragen&lt;br /&gt;
* Netzwerkverbindungen zu beenden&lt;br /&gt;
* Replikationsvorgänge abzuschließen&lt;br /&gt;
* Hardwarezustände zu sichern&lt;br /&gt;
* Protokolle zu schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der durch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WaitToKillServiceTimeout&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; festgelegte Zeitraum überschritten, wartet Windows nicht unbegrenzt weiter und setzt den Herunterfahrvorgang fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zu Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WaitToKillServiceTimeout&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; betrifft ausschließlich Windows-Dienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung steuert nicht unmittelbar das Beenden normaler Desktopprogramme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Benutzeranwendungen existieren andere Einstellungen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
WaitToKillAppTimeout&lt;br /&gt;
HungAppTimeout&lt;br /&gt;
AutoEndTasks&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Werte sollten getrennt dokumentiert und nicht mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WaitToKillServiceTimeout&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vermischt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung möglicher Werte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20000 Millisekunden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
WaitToKillServiceTimeout = 20000&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies entspricht ungefähr 20 Sekunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Microsoft beschreibt für normale Dienst-Bereinigungsarbeiten eine standardmäßige Größenordnung von etwa 20 Sekunden. Der tatsächlich vorhandene Wert des jeweiligen Systems sollte jedoch immer geprüft werden. Diese Einstellung bietet Diensten ausreichend Zeit für ein kontrolliertes Beenden und ist für normale Arbeitsplatzsysteme eine sichere Ausgangsbasis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10000 Millisekunden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
WaitToKillServiceTimeout = 10000&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies entspricht zehn Sekunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert verkürzt die maximale Wartezeit deutlich, lässt Diensten jedoch weiterhin einen gewissen Zeitraum zum geordneten Abschluss. Für schnelle Arbeitsplatzsysteme ohne komplexe Server-, Datenbank- oder Replikationsdienste kann dies ein vorsichtiger Testwert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5000 Millisekunden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
WaitToKillServiceTimeout = 5000&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies entspricht fünf Sekunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert ist bereits aggressiv. Dienste mit umfangreichen Schreib-, Synchronisations- oder Bereinigungsarbeiten können möglicherweise nicht mehr kontrolliert beendet werden. Eine Verwendung sollte nur nach Prüfung der Ereignisanzeige und wiederholten Tests erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2000 Millisekunden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
WaitToKillServiceTimeout = 2000&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies entspricht zwei Sekunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert wurde häufig als Tuning-Einstellung zum schnelleren Herunterfahren verbreitet. Für moderne Arbeitsplatz- und Produktionssysteme ist er jedoch nicht pauschal zu empfehlen. Zwei Sekunden können unter anderem zu kurz sein für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Datenbankdienste&lt;br /&gt;
* Backup-Software&lt;br /&gt;
* Synchronisationsdienste&lt;br /&gt;
* Netzwerk- und VPN-Dienste&lt;br /&gt;
* Audio- und Hardwaredienste&lt;br /&gt;
* virtuelle Maschinen&lt;br /&gt;
* Dateiindizierung&lt;br /&gt;
* Cloud-Synchronisation&lt;br /&gt;
* Sicherheitssoftware&lt;br /&gt;
* Server- und Replikationsdienste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkürzung kann das Herunterfahren zwar beschleunigen, erhöht jedoch das Risiko eines unsauberen Dienstabbruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehr hohe Werte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein höherer Wert kann erforderlich sein, wenn ein bestimmter Dienst nachweislich mehr Zeit für einen sauberen Abschluss benötigt. Microsoft dokumentiert beispielsweise verlängerte Wartezeiten für bestimmte DFS-Replikationsdienste. Da &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WaitToKillServiceTimeout&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für alle Dienste gilt, sollte der Wert nur so hoch wie tatsächlich erforderlich gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Extrem hohe Werte können das Herunterfahren erheblich verzögern, wenn ein Dienst nicht mehr reagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Empfohlene Vorgehensweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für normale Arbeitsplatzsysteme sollte zunächst der vorhandene Wert beibehalten werden. Falls das Herunterfahren reproduzierbar durch langsam beendete Dienste verzögert wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ereignisanzeige auf Dienstfehler und Zeitüberschreitungen prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Den verursachenden Dienst identifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Software und Treiber des Dienstes aktualisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Prüfen, ob der Dienst tatsächlich benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Erst danach die Wartezeit vorsichtig reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Zunächst mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Millisekunden testen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nur bei fehlerfreiem Verhalten weiter reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Werte unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Millisekunden vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursache eines langsamen Herunterfahrens sollte möglichst behoben werden, statt den Dienst lediglich früher abzubrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== WaitToKillServiceTimeout auf zehn Sekunden setzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Registrierungseditor ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Den Registrierungseditor als Administrator öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Zum folgenden Schlüssel wechseln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Den Wert &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WaitToKillServiceTimeout&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Falls er fehlt, eine neue &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichenfolge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Folgenden Wert eintragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
10000&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Windows neu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Registrierungsdatei ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Windows Registry Editor Version 5.00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control]&lt;br /&gt;
&amp;quot;WaitToKillServiceTimeout&amp;quot;=&amp;quot;10000&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows-Terminal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Windows-Terminal muss als Administrator geöffnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
reg add &amp;quot;HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control&amp;quot; /v WaitToKillServiceTimeout /t REG_SZ /d 10000 /f&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss Windows neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== WaitToKillServiceTimeout auf fünf Sekunden setzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
reg add &amp;quot;HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control&amp;quot; /v WaitToKillServiceTimeout /t REG_SZ /d 5000 /f&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Wert sollte nur verwendet werden, wenn zehn Sekunden ohne Probleme getestet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Vorteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine moderate Verkürzung kann folgende Auswirkungen haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* schnelleres Herunterfahren bei langsam reagierenden Diensten&lt;br /&gt;
* kürzere Wartezeit bei Diensten, die ohnehin nicht ordnungsgemäß reagieren&lt;br /&gt;
* schnellerer Neustart nach Wartungsarbeiten&lt;br /&gt;
* geringere Verzögerung bei automatisierten Arbeitsplatzsystemen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderung beschleunigt weder den Windows-Start noch die normale Systemleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Nachteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu niedrige Werte können folgende Probleme verursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* unvollständig geschlossene Datenbanken&lt;br /&gt;
* beschädigte Arbeitsdateien&lt;br /&gt;
* nicht abgeschlossene Synchronisation&lt;br /&gt;
* verlorene Cache-Inhalte&lt;br /&gt;
* fehlerhafte Dienstzustände beim nächsten Start&lt;br /&gt;
* Wiederherstellungs- oder Reparaturvorgänge&lt;br /&gt;
* Ereignisprotokollfehler&lt;br /&gt;
* unsauber beendete Netzwerkdienste&lt;br /&gt;
* beschädigte Replikationsdaten&lt;br /&gt;
* unerwartete Probleme mit Backup- oder Sicherheitssoftware&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schneller schwarzer Bildschirm bedeutet nicht automatisch, dass alle Dienste ihre Arbeit korrekt abgeschlossen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wann kann eine Verkürzung sinnvoll sein? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine moderate Verkürzung kann sinnvoll sein, wenn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das System nur wenige zusätzliche Dienste verwendet&lt;br /&gt;
* keine Datenbank- oder Serverdienste laufen&lt;br /&gt;
* keine virtuellen Maschinen aktiv sind&lt;br /&gt;
* keine umfangreichen Synchronisationsdienste verwendet werden&lt;br /&gt;
* das Herunterfahren objektiv durch einen Dienst verzögert wird&lt;br /&gt;
* die Ereignisanzeige keine Fehler nach dem Neustart meldet&lt;br /&gt;
* alle wichtigen Anwendungen vor dem Herunterfahren bereits beendet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wann sollte der Wert nicht verkürzt werden? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verkürzung ist nicht zu empfehlen bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Serverbetrieb&lt;br /&gt;
* Domaincontrollern&lt;br /&gt;
* Datenbankservern&lt;br /&gt;
* Datei- und Backupservern&lt;br /&gt;
* virtuellen Maschinen&lt;br /&gt;
* laufender Cloud-Synchronisation&lt;br /&gt;
* professionellen Produktionssystemen mit Hardwarediensten&lt;br /&gt;
* aktiven Netzwerk- oder VPN-Verbindungen&lt;br /&gt;
* Replikationsdiensten&lt;br /&gt;
* ungeklärten Dienstfehlern&lt;br /&gt;
* Strom- oder Datenträgerproblemen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei häufigen Meldungen über nicht beendete Dienste sollte zunächst die Ursache ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisanzeige prüfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme beim Herunterfahren können in der Ereignisanzeige nachvollzogen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
eventvwr.msc&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relevante Bereiche sind insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Windows-Protokolle → System&lt;br /&gt;
Windows-Protokolle → Anwendung&lt;br /&gt;
Anwendungs- und Dienstprotokolle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesucht werden sollte nach Warnungen und Fehlern, die unmittelbar vor dem Herunterfahren oder nach dem nächsten Systemstart protokolliert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorhandenen Wert sichern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Änderung sollte der vollständige Schlüssel exportiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
reg export &amp;quot;HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control&amp;quot; &amp;quot;%USERPROFILE%\Desktop\Windows-Control.reg&amp;quot; /y&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann nur der vorhandene Wert mit folgendem Befehl angezeigt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
reg query &amp;quot;HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control&amp;quot; /v WaitToKillServiceTimeout&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ausgegebene Wert sollte vor jeder Änderung notiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückgängig machen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zuvor vorhandene Wert wird wieder eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für 20 Sekunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
reg add &amp;quot;HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control&amp;quot; /v WaitToKillServiceTimeout /t REG_SZ /d 20000 /f&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War der Wert ursprünglich nicht vorhanden, kann der selbst angelegte Eintrag gelöscht werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
reg delete &amp;quot;HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control&amp;quot; /v WaitToKillServiceTimeout /f&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss Windows neu gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WaitToKillServiceTimeout&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; legt die maximale Wartezeit beim Beenden von Windows-Diensten fest. Der Wert muss als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeichenfolge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Millisekunden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eingetragen werden. Die häufig verbreitete Angabe als DWORD-Wert ist falsch. Eine moderate Einstellung von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Millisekunden kann auf einfachen Arbeitsplatzsystemen getestet werden. Der alte Tuning-Wert von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Millisekunden ist sehr aggressiv und kann Dienste beenden, bevor sie ihre Daten ordnungsgemäß gespeichert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Produktions-, Server-, Datenbank-, Backup- oder Synchronisationssysteme sollte die vorhandene Wartezeit grundsätzlich beibehalten oder bei Bedarf sogar verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Registry – Herunterfahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Asphyx</name></author>
	</entry>
</feed>